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PRESSE

EVA AIR – vorbeugende Maßnahmen gegen die H1N1 Grippe

In Abstimmung mit den Empfehlungen des US Centers for Disease Control und der WHO (World Health Organization) hat EVA AIR Maßnahmen gesetzt, um der Verbreitung des H1N1-Virus vorzubeugen und informiert daher ihre Passagiere wie folgt:

  1. Zum Schutz Ihrer Gesundheit
    Es wird empfohlen, während des Aufenthalts im Flugzeug eine chirurgische Maske zu tragen, um so die Übertragung des H1N1-Virus während des Fluges zu verhindern. Häufigeres Händewaschen mindert auch die Übertragungsmöglichkeiten des Virus. Sollten Sie Fieber haben oder andere Symptome der Grippe, empfehlen wir eine Verschiebung ihres Fluges oder die Bereitstellung eines ärztlichen Attestes, das ihre Flugtauglichkeit bestätigt – Sie könnten an Bord danach gefragt werden.
  2. Quarantäneverfahren auf internationalen Flughäfen
    In Abstimmung mit den Quarantäne-Erfordernissen auf internationalen Flughäfen werden Informationen dazu während des Flugs ausgestrahlt. Die Passagiere werden ersucht, gesundheitsbezogene Formulare auszufüllen und werden am Bestimmungsflughafen in Bezug auf alle quarantänebezogenen Erfordernisse unterstützt.
  3. Flugzeug-Sterilisation
    Wenn ein Flugzeug eine Person befördert hat, die mit dem H1N1-Virus infiziert ist, wird das Flugzeug vollständig desinfiziert. Um die Kontaminierung steriler Oberflächen zu unterbinden, hat das Reinigungspersonal bei der Reinigung von  Bordküche und Toiletten Handschuhe und chirurgische Masken zu tragen.
  4. Kabinen – Luftumlaufsystem
    EVA AIR benutzt für das Kabinen - Luftumlaufsystem HEPA – Filter, die im Vergleich zu allen anderen Filtertypen einen qualitativ hervorragenden Betrieb ermöglichen. Nach Information der Boeing Corp. reduzieren HEPA-Filter Viruspartikel in der Luft im Ausmaß von 94 bis 99,9%. Umgewälzte Luft hat an der Luft in der Kabine einen Anteil von nur 50%, während 50% frischer, reiner Luft von außen in die Kabine gezogen werden. Das gesamte Luftvolumen in der Kabine wird innerhalb einer Stunde 20- bis 30-mal ersetzt.
  5. Behandlung von möglicherweise infizierten Passagieren
    Passagiere, bei denen eine Infektion mit dem H1N1-Virus vermutet wird, werden von den anderen Passagieren getrennt, sofern genug leere Sitze an Bord verfügbar sind. Wenn es nicht genug leere Plätze gibt, werden die Passagiere innerhalb von drei Sitzreihen um den vermutlich infizierten Passagier zur Vorsicht mit chirurgischen Masken ausgestattet. Der vermutlich infizierte Passagier wird von einem Mitglied des Bordpersonals bedient, das eine chirurgische Maske trägt. Eine Toilette wird für den ausschließlichen Gebrauch durch vermutlich infizierte Passagiere bezeichnet.
    In solchen Fällen wird das Bordpersonal die Sterilisationsmaßnahmen verstärken, die auch den Gebrauch von anti-patogenen, luftreinigenden Sprays vorsehen.
  6. Eigenes Gesundheits-Management für das Service-Personal
    Die Körpertemperatur des gesamten EVA AIR Personals wird vor und nach jedem Flug gemessen. Diejenigen, deren gemessene Temperatur über 38°C liegt, werden aufgefordert, ihren Dienst nicht anzutreten und sich anstelle dessen  in medizinische Obsorge zu begeben. Das Management von EVA AIR ergreift die Initiative angesichts dieses noch nie dagewesenen Gesundheitsrisikos und hat das gesamte Personal angewiesen, alle vorbeugenden gesundheitsbezogenen Maßnahmen zu verstärken wie das häufige Waschen der Hände. Permanent aktualisierte Informationen zu H1N1 können der Firmenwebsite entnommen werden.

Gemäß der International Air Transport Association (IATA) und der Association of Asia Pacifc Airlines (AAPA) hat die H1N1-Krise noch kein Niveau erreicht, das Passagiere veranlasst, Flüge zu stornieren oder zu verschieben. EVA AIRs umfassende Vorgangsweise, H1N1-bezogene Risiken in den Griff zu bekommen, bedeutet, dass Passagiere Flugreisen ebenso entspannt genießen wie auch sonst.